Hotwire | Digital Trends 2015 - Hotwire

1. Sei Dein eigener Chefredakteur

„Content is King“. Wir ertrinken in einer Flut von lesenswerten Corporate Blogs, tiefgehenden Whitepapers und coolen Videos. Marketingleute sind von der Idee besessen, möglichst viel Output zu möglichst vielen Themen zu produzieren. Wäre es nicht besser, sich öfters mal zurückzunehmen und (potenziellen) Kunden die Gelegenheit zu geben, den einen Artikel oder Post zu lesen, der wirklich inspiriert? Ein guter Chefredakteur lässt den Leser entscheiden, wo, wann und wie er seine Geschichte rezipieren möchte. Ein guter Marketer ebenfalls.

Herunterladen

2. Konsistente Nutzererfahrung

Arial als Schrift auf der Homepage, für die App Times New Roman, die mobile Webseite verwendet beide Schriftarten völlig willkürlich. Das Beispiel illustriert den Wildwuchs, der gerade bei Unternehmen entsteht, die viele Kanäle gleichzeitig bespielen. Einige mögen das für eine Kleinigkeit halten. Leider erkennen sie nicht, wie wichtig ein konsistenter Markenauftritt ist, um dem Nutzer ein einheitliches Bild von Marke und Produkt zu vermitteln.

Herunterladen

3. Viele Screens, viele Methoden, eine Geschichte

Das große Interesse an der Apple Watch deutet darauf hin, dass Wearables weiterhin en vogue sein werden. Selbstverständlich gibt es noch viele Zweifler. Aber die gab es auch, als iPod und iPad auf den Markt kamen. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Vielzahl neuer und paralell genutzter Screens für Marketer? Was tun, wenn sogar ein Tweet zu lang ist?

Herunterladen

4. Das Content Car

Connected Cars sind schon mindestens ebenso lang in aller Munde wie der ominöse vernetzte Kühlschrank. Zu den Visionären in diesem Bereich gehören die Erfinder des Batmobils, das in den 1960ern in der Fledermaus-TV-Serie zum Einsatz kam. Dieses war nicht nur mit einem Bordcomputer ausgestattet, sondern auch mit einen BatNav-System im Dashboard. Alles deutet nun darauf hin, dass das Connected Car – aus Marketing-Sicht durchaus ein potenzielles Content Car – nun Realität wird. Heißt das, dass BMW bald Anzeigen verkaufen kann?

Herunterladen

5. Marketing für Mich

Unser aus mancher Sicht vielleicht gruseligstes Kapitel im Report… Foursquare war einmal das nächste große Ding im Marketing. Der Location Based Service sollte uns einem uralten Marketingtraum ein ganzes Stück näher bringen, nämlich der komplett individualisierten Kundenansprache. Foursquare aber hat seinen Nutzern zu viel abverlangt, den Massenmarkt hat die App nie erreicht. Bessere Chancen haben die digitalen Assistenten, an denen Google, Apple & Co. arbeiten. Datenschutz ist hier ein zentrales Thema – für das ein deutsches Startup vielleicht eine sehr gute Lösung gefunden hat.

Herunterladen

6. Zweimal täglich Daten gegen Krankheit

In deutschen Großstädten kommt man nicht weit, ohne der nächsten Starbucks-, Subway-, McDonald’s- oder Burger-King-Filiale über den Weg zu laufen. Bald werden wir nicht mehr weit kommen, ohne von unserem Fitness-Tracker zum Erreichen des täglichen Schrittziels beglückwünscht zu werden und eine Benachrichtigung vom Franchise an der nächsten Ecke zu erhalten, dass wir jetzt reinkommen dürfen: Wir haben uns den Caramel Latte oder den Burger schließlich verdient.  

Herunterladen

7. Im Netz ist nichts umsonst – für niemanden

Nichts ist sicher, schon gar nicht persönliche Daten auf fremden Servern. Im September 2014 wurden verschiedene Prominente unschön daran erinnert, als ihre iCloud-Accounts gehackt wurden und fast 500 teilweise sehr private Fotos an die Öffentlichkeit gelangten. Datenlecks schaden dem Image eines Unternehmens massiv, Vertrauen ist ein wichtiges Kapital. Schlaue Unternehmen stellen sich darauf ein, rücken den Datenschutz in den Vordergrund und kommunizieren das auch offensiv.

Herunterladen

8. Anti-Digital-Natives

Wir kennen den Early Adopter inzwischen gut. Er ist immer auf der Suche nach neuen Gadgets. Technik und „always on“ gehören zu seinem Lifestyle. Doch eine Gegenbewegung will den Early Adoptern nicht mehr zum nächsten Techniktrend folgen. Diese Anti-Digital Natives sind eher digitale Maschinenstürmer. Und auch rund um sie beginnt sich eine kleine Industrie zu entwickeln, die Anti-Tech-Angebote macht.

Herunterladen

9. Mode liebt Technik

Burberry hat es vorgemacht. Das britische Modelabel entschied sich schon vor einigen Jahren, in seiner Kundenkommunikation voll auf digital zu setzen – und das strategischer und kreativer als jeder andere Großschneider. Darüber hinaus gründete Burberry im Herbst letzten Jahres eine Abteilung, die sich eigens der innovativen Verknüpfung von Mode und Technologie widmet. Das macht sehr viel Sinn, wenn man sich der rasanten Innovationszyklen der Modeindustrie bewusst ist. Gilt „Vorsprung durch Technik“ jetzt nicht nur für Audi, sondern auch Armani?

Herunterladen